Das Ginkgoblatt ein Symbol
 
Das Ginkgoblatt auf grünem Feld
 
Auf fest umrissenem Lebensgrund
erwächst das Ginkgoblatt.
 
Geteilt ist es - und doch ein Ganzes,
das aus der Mitte sich entfaltet.
 
Sich öffnend nach oben
sprengt kraftvoll es die starren Grenzen.
Mit dem Logo der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Dresden-Meißen wollen wir einige uns wichtige Aspekte der Beratungstätigkeit verdeutlichen. Beratung heißt für uns, den Ratsuchenden - den Einzelnen, das Paar, die Familie - mit seinem jeweiligen konkreten Lebenshintergrund anzunehmen. Dadurch kann es ihm möglich werden, die verschiedenen Seiten seines Menschseins zu erkennen, zu verstehen, sich zu versöhnen und als Ganzes zu akzeptieren.
Die Beraterinnen und Berater wollen den Ratsuchenden helfen, die eigenen Kräfte zu entdecken und aus der Mitte heraus zu leben.
So kann Öffnung nach oben - Transzendenz - geschehen und Leben über enge Grenzen hinaus gelingen. Der Ginkgobaum selbst hat in den Jahrmillionen seiner Geschichte die Katastrophen und Umwälzungen der Erde überdauert und zeigt sich heute widerstandsfähig gegen die Umweltverschmutzungen der modernen Welt.
Ein Bericht erzählt vom Ginkgobaum in Hiroshima, der sogar die tödlichen Strahlen der Atombombe überlebte und nach seiner scheinbaren Vernichtung einen neuen Sproß hervortrieb. In seiner Zweihäusigkeit entspricht er dem Wunsch des Menschen nach Dialektik, nach Versöhnung der Gegensätze, von weiblichem und männlichem Prinzip.
So steht der Ginkgo für uns als Zeichen der Hoffnung in die Zukunft, für das Vertrauen in die dem Leben und dem Menschen innewohnenden Kräfte.
Beides wollen wir Beraterinnen und Berater uns immer neu zusagen lassen und den zu uns kommenden Ratsuchenden vermitteln.
 
Barbara Heider
Supervisorin/Eheberaterin